Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

Die Regel 400'000

Moderne Lautsprecher haben auf dem Papier alles was man braucht um Klänge jeder Art wiedergeben zu können. Von der früher häufiger zitierten "Regel 400'000" ist heute kaum noch die Rede, obwohl sie erklären hilft, warum ein altes Dampfadio allen Fehlern zum Trotz ausgesprochen gut klingen kann. Es mag überraschen, daß eine Baßwiedergabe, die bei 45 Hz einsetzt, eine Begrenzung der Höhenwiedergabe ab 10 kHz erforderlich macht, um eine subjektiv zufriedenstellende spektrale Balance herzustellen. Die meisten heutigen Lautsprecher mit ihrem nach oben verlagerten Übertragungsbereich verfehlen diesen Anspruch grundsätzlich, weil sie tiefe Frequenzen meistens erst ab 50 Hz wiedergeben.

Mein Schönklang-Lautsprecher ist mit einem Breitbandchassis bestückt und deckt den gesamten hörbaren Frequenzbereich ab. Breitbandlautsprecher zeichnen sich durch Räumlichkeit, Stimmtrennung und Abbildungsschärfe aus. Das Gehäuse ist sehr dünnwandig und unbedämpft (Gehäuse klingen subjektiv um so besser, je dünner ihr Material ist. Hohe Masse ist träge, sie beruhigt sich nur langsam, und genauso klingt es dann auch... dumpf, träge, unpräzise, unlebendig). Es überrascht deshalb nicht, dass der Schönklang-Lautsprecher vielleicht weniger neutral, aber viel musikalischer tönt.

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Der Agapanthus und der Glasgeist im Sphère

Die beiden führen scheinbar ein intensives Gespräch. Wieder einmal habe ich auf dem Heimweg die wunderbare Stimmung im Flussgarten von Sphère genossen. Umgeben von wilden Blumen und allerlei Kraut und Unkraut. Im Ohr die Wassermusik der Limmat.

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Die Bettüberwürfe von Anita

Anita Vrolijk macht wunderbare Bettüberwürfe aus verschiedenem Leinen. Sie färbt die Gewebeteile mit dem Pinsel, dadurch entsteht eine rauhe, robuste Oberfläche – wie Leinwand. Die Farben werden durch das Auftragen intensiv, opak und klar. Einzelne Teile werden bestickt und dann näht sie alles zusammen. Das ganze Tuch ist auf der Rückseite mit einem feinen Baumwollsatin gegengenäht.

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Die alte Post in Aeugst

Die Wirtsstube gibt mir das Gefühl in einem warmen Zelt gelandet zu sein, honigfarbenes Licht vom dem verrauchten alten Holz rundum. Der dicke grüne Kachelofen mittendrin. Vor den kleinen Fenstern mit den Sprossen wächst Wein. Es ist eng, verwinkelt und urgemütlich. Tipp: Unbedingt Taschenmesser mitnehmen und Schnitzeln und Ritzeln. Über Jahrzehnte haben sich die Gäste auf den Tischen verewigt. Es gibt nicht mehr viel freien Platz, also genau überlegen wo man sich hinsetzt.

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Schatten

Der Schatten ist einer der wichtigsten Archetypen, also eine unbewusste Grundassoziation...

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Tomate

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von „xitomatl“ ab, dem Wort für diese Frucht bei den Azteken. Es gibt weit über 2500 Sorten und mindestens nochmals so viele Züchtersorten, die nie angemeldet waren und deshalb auch nie einen Namen erhalten haben.

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Zurück!

Wir strampeln weiter - auf dem Bürostuhl...

Diese blasenrädrigen Fahrräder sind diabolische Werkzeuge des Dämons der Finsternis. Teuflische Erfindungen sind's, den Fuss des Unbedachten zu fangen und die Nase des Einfältigen zu häuten. Nichts als Lug und Trug sind sie. Wer da glaubt, er hat eins in der Gewalt und die wilde Satansnatur besiegt, sieh da, den werfet es auf die Strasse und reisset ein grosses Loch in seine Hosen. Schaut nicht hin, wenn das Rad auf seinen Reifen durchbrennt, denn am Ende bocket es wie eine Schindmähre und schmerzet wie der Donner. Wer hat aufgeschlagene Kniee? Wer hat eine blutige Nase? Jene, die mit dem Fahrrad herumtändeln!

Aus einer Sonntagspredigt in Baltimore 1896

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Ich bin dann mal weg...

Nicht wie Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg, sondern mit dem Fahrrad dem Main und dem Rhein entlang.

http://www.zeit.de/2008/44/Mainradweg
http://www.mainradweg.com/

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Wer ist Karl Lagerfeld?

Die 13 Studentinnen der Mode Design Schule Zürich zeigen am Sonntag, 21. Juni Ihre Diplom-Kollektionen. Nach der 2-jährigen Ausbildung zu Modedesignerin machen Sie den Schritt in die Öffentlichkeit mit einer eigenen Modenschau.

Mit dem provokativen Titel „Wer ist Karl Lagerfeld?“, lassen sie durchblicken, dass die grossen Namen und die Opulenz der französischen Haute Couture für junge Leute der Vergangenheit angehören. Die Mode sucht sich andere Wege, sie inspiriert sich an neuen Orten und lässt sich nicht mehr so leicht festsetzen und einordnen. Das bedeutet konkret: Weniger klare Schnitte, mehr am Körper abgeformte Teile. Einzelteile die unperfekt wirken, es aber nicht sind. Sie machen dadurch die Trägerinnen "menschlicher" und interessanter, geheimnissvoller. Die Kleider sind keine textilen Panzer, es sind eher lockere Hüllen, die etwas Spontanes und Weiches ausstrahlen.
http://www.modeschule-zh.ch/

Diplommodenschau Mode Design Schule Zürich
Sonntag 21. Juni, 2009
Papiersaal Sihlcity, Zürich
1. Show 16.30h, 2. Show 20.00h
Eintritt: 30 Franken
Tickets: http://www.papiersaal.ch/tickets.html

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Walter und ich mit den Produkten der Rosen-Edition

Rosen-Edition St. Peter Apotheke

Die innovative Apotheke St. Peter geht neue Wege. Mit der Rosen-Edition bringt sie ein Sortiment hochwertiger Lebensmittel auf den Markt. Es sind 5 Sorten Demeter-Früchte-Konfitüren (Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeereen, Erdbeeren, Quitten) mit Demeter-Duftrosenblütenblätter-Püree verfeinert. Ein Dufrosenblütenblätter-Saft – für Cüpli, Fruchtsalate und andere Desserts. Und ein Duftrosenblütenblätter-Püree für die vielfältige Weiterverarbeitung in der Küche. (Nordafrikanische Gerichte, Glacés, Rosen-Risottos usw).

Gesundheit hat ja auch etwas mit Lebensfreude und Geniessen zu tun.

Walter und ich etikettieren und verpacken die Produkte im kühlen Keller der Apotheke, weil die Auflage so klein ist, dass sich maschinelles Ausrüsten nicht lohnt – und auch, weil wir dabei herrlich unkomplizierte Gespräche über Gott und die Welt führen können.
St Peter Apotheke, St. Peterstrasse 16, 8001 Zürich

http://www.stpeter-apotheke.com/

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