Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.
The Art of the Composite Beast
Pongo | 21. Juli 2010 - 11:17"...the works which most closely resemble in idea and execution the composite heads of Arcimboldo are the Mughal miniature paintings of fantastic animals which are mosaics of intertwined animal and human forms. In the Hindu tradition such paintings possibly represent the belief in the internal unity of all beings and illustrate the doctrine of the transmigration of souls through successive reincarnations. It is possible, though precise documentation does not exist, that Arcimboldo was stimulated to experiment with composite figures after seeing Indian miniature paintings on ivories or in books that belonged to the imperial collection of curiosities. In Arcimboldo's works also, and in the calligraphic Indian portraits of animals, as well as in the interesting and provocative displays of the Wunderkammer, an effort was obviously made to stress the mystical and ambiguous relationship of man to the natural world. It is even possible that Arcimboldo, like the Indian painters, was trying to express a belief in metempsychosis, a popular doctrine of his day and one that almost certainly had appeal for his enigmatic imperial master [Rudolf II]."
--From Asia in the Making of Europe, Volume II: A Century of Wonder
Thank you Xeni!
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Gerda | 14. Juli 2010 - 8:57Heute morgen beim Kaffee trinken und halbwach aus dem Fenster schauen hatte ich einen flash. Die zartgelbe Bettwäsche, die aus dem Fenster im Nachbarhaus aus dem Fenster hing, wurde zur Nachtkerze, die vor gegenüberliegenden Fenster blüht. Es war ein sehr poetischer Moment.
Jeden Abend entrollen sich die hellgelben Blumen, ich kann ihnen dabei zuschauen, wenn ich sie leicht berühre geht es noch schneller. Sie verströmen einen Duft und mit dem schwefligen Gelb, Klarheit und Frische. Genau eine Nacht blühen sie, dann rollen sie sich wieder zusammen. Die Blütenstände sind unerschöpflich, dieses Aufblühen und Zurollen geht wochenlang weiter.
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Unterwegs in Uster
Gerda | 5. Juli 2010 - 8:57An der Bahnhofstrasse in Uster haben sich neue Lokale angesiedelt: Numero 20, pi.Collection von Pia Herrman mit einem eigenen Kleider-Label und vielen dazu passenden Accessoires von verschiedenen DesignerInnen. Eine spannende, Auswahl von Schuhen, Taschen, Schmuck und Kleidern, eigenwillig und einer super handwerklichen Qualität.
Früher war da einmal das Modegeschäft Widmer, die schönen Logos stehen noch. Jetzt, über den Sommer baut Pia Herrmann die stimmungsvolle Lokalität sanft um, und eröffnet wieder mit einem Apéro am 10. August (18-20 Uhr).
Gleich daneben ist die neue Weinbar "Zum Hut". War hier früher ein Hutgeschäft? Ich kann mich nicht genau erinnern.
Zur Liegenschaft gehört ein Garten, dieser wird gemeinsam genutzt und verbindet die beiden Geschäfte. Die Stimmung ist gemütlich und freundlich, ohne jede Hektik.
Es hat noch eine spezielle Geschäfte an der Bahnhofstrasse – unbedingt reinschauen, beim nächsten Besuch in Uster.
Badesaison an der Limmat eröffnet
Gerda | 30. Juni 2010 - 9:41Wenn der Surfer sich wieder an seinem Gummiseil die Limmat runter treiben lässt und dann mit Schwung aufspickt und auf seinem Brett elegant flussaufwärts kurvt, ist der Sommer da. Unermüdlich üben die jungen Männer, fallen, schleudern, stämmen sich beim aufstehen gegen den Flusslauf, suchen das Gleichgewicht um sich mit Schwung im Zickzack aufwärts gleiten zu lassen. Die Gummiseile werden am Geländer der Brücke befestigt.
Als gewöhnliche, gemütliche Schwimmerin habe dann immer etwas Angst, wie schaffe ich es an diesem Katapult vorbei. Es klappt aber immer. Der Flussverkehr nimmt nun täglich zu, Gummiböötli, Gummireifen, Gummienten, Luftmatrazen und auch ganze Menschen-Pulks mit ihren Kleidern in wasserfesten Beuteln verpackt, lassen sich flussabwärts treiben. Es beginnt ein lustiges Halli-Hallo (die Stimmen tragen ja weit im Wasser) und Schwadern.
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Ferien!
Pongo | 10. Juni 2010 - 14:24Reisen ist tödlich für Vorurteile.
Mark Twain
Israel als «Gottesstreiter» mordet fröhlich weiter vor den Augen der Menschheit
Pongo | 1. Juni 2010 - 12:50In the news today, worldwide controversy around an Israeli commando attack on a «Free Gaza Movement» flotilla carrying aid supplies to the blockaded Gaza strip. Varying reports on how many were killed: 10 according to Israel, and 19 or more according to the activists and some news organizations. Some 600 people were aboard the flotilla including a Nobel Peace Prize recipient and an 85-year-old Holocaust survivor. The attacked ship was some 100km (70 miles) off the coast, in international waters.
Kommentar hinzufügeniMord
Pongo | 27. Mai 2010 - 20:16Foxconn, das in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen tätige Unternehmen, iPad-Zulieferer, war in den letzten Tagen wegen einer Selbstmordwelle auch in die Schlagzeilen der westlichen Medien geraten.
Die spärlichen Löhne, umgerechnet etwa zwischen 200 und 300 Dollar im Monat, schlecht bezahlte Überstunden, nicht bezahllte Arbeitszeiten machen dabei nur einen kleinen Teil der für westliche Verhältnisse unerhörten Ungerechtigkeiten und Härten aus, denen die Mitarbeiter ausgesetzt sind. Einzelheiten, die in einem Independent-Bericht und anderswo nachzulesen sind, lassen an Arbeitsbedingungen denken, wie sie vielleicht auf Sträflingsgaleeren üblich waren. Mindestens zehn-Stunden-Schichten, monotone Arbeitsabläufe, militärisch geschulte Aufsicht, die Schläge mit Stock und Peitschenhiebe verteilt, Gespräche zwischen den Angestellten sind während der Arbeit verboten, primitive Unterbringung der Arbeiter.
Hard labour for gadget:
60 hours Maximum working week stipulated in Apple's "supplier responsibility" code of practice
54 per cent Factories breaking Apple's rules on working hours (according to Apple's Supplier Responsibility 2010 Progress Report)
39 per cent Factories breaking Apple's injury prevention rules
30 per cent Plants breaking Apple's hazardous substance rules
30 pence Hourly wage of 300,000 workers at Foxconn in Shenzhen
Boykottaufruf: Auf das iPad verzichten!
Kommentar hinzufügen"Whites"
Pongo | 25. Mai 2010 - 20:51The documentary, directed by Julien Nitzberg, follows the legacy of the White family of Boone County, West Virginia. Their most famous living member is Jesco White, star of the 1991 cult documentary hit "Dancing Outlaw" (on which Nitzberg was associate producer).
The Appalachian clan is notorious for criminal activity and reckless, larger-than-life characters. They tap-dance, shoot and stab people (including each other), and sell (and do) a lot of drugs. Think "Sopranos" meets "Coal Miner's Daughter."
Family patriarch D. Ray White, murdered in 1985, is a dancing legend and folk hero in these parts. He was profiled in the PBS documentary "Talking Feet," and was a master at inventing clever scams to counter "company town" corruption and poverty: he is said to have had his entire family declared mentally ill, to collect government aid funds.
Hank Williams III appears in "Whites" to back Jesco up on musical numbers, and celebrates the clan as "true rebels of the South." Director Nitzberg describes the film as "a portrait of American 'badassdom' at its best."
The Whites are the product of an environment in which mountains are literally sawed off, sliced open like great stuffed cakes, to extract the coal they contain. These Appalachian hills haven't been so much mined as mowed.
Who survives this? What will remain when all the mountains are flattened, and all the coal's gone?
Probably, the Whites.
Thanks Xeni!
Kommentar hinzufügenDer Adressat bestimmt
Pongo | 25. Mai 2010 - 16:12Das Internet vernetzt nicht nur alles mit allem und alle mit allen, es macht auch Menschen, Maschinen und Gegenstände eindeutig und jederzeit adressierbar. Bemerkenswert ist, dass der Sender seine uneingeschränkte Dominanz und Souveränität verloren hat. Zwar kann er immer noch darüber befinden, was er wann, wo und wie in die Kanäle einspeist. Da der Adressat aber eine Nachricht immer auch anders lesen kann als vom Sender intendiert und er dank globaler Vernetzung und Verdichtung jederzeit auf andere Medien umschalten kann, bleiben Zustellung wie Ankommen der Botschaft immer kontingent.
Zu Jubelstürmen besteht auf Empfängerseite jedoch kein Anlass. Jeder Klick, den der User im Netz macht, hinterlässt Spuren, die von intelligenten Maschinen und Programmen gesammelt, abgeglichen und mit anderen Daten koordiniert werden können. In der Datenwolke, wo komplexe Softwareanwendungen durch zentralisierte, vernetzte Dienste ersetzt werden, fertigen intelligente Bots aus den Anfragen und Einträgen, die sie erreichen, mittels Abgleich und Verknüpfung längst "virtuelle" Datenkörper und Kundenprofile an. Und das selbst noch bei ihrer Anonymisierung.
Im Blindflug hoch über den Wolken
Kommentar hinzufügenKüss den Frosch!
Pongo | 25. Mai 2010 - 15:15What Disney Princesses teach girls - and what Disney Princes teach men about attracting women...
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