Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.
CRUDE: Documentary film on pollution in the Amazon rainforest
Pongo | 29. April 2010 - 10:55Three years in the making, this cinéma-vérité feature from acclaimed filmmaker Joe Berlinger is the epic story of one of the largest and most controversial legal cases on the planet. An inside look at the infamous $27 billion Amazon Chernobyl case, CRUDE is a real-life high stakes legal drama set against a backdrop of the environmental movement, global politics, celebrity activism, human rights advocacy, the media, multinational corporate power, and rapidly-disappearing indigenous cultures. Presenting a complex situation from multiple viewpoints, the film subverts the conventions of advocacy filmmaking as it examines a complicated situation from all angles while bringing an important story of environmental peril and human suffering into focus.
Kommentar hinzufügenNastuchbaum ....
Gerda | 29. April 2010 - 8:23... oder Taubenbaum, oder davidia involucrata heisst der aus der chinesischen Provinz Sichuan stammende Baum. Bei mir steht er in einem grossen Topf auf der Terrasse. Er liebt das nicht über alles – ich muss in hätscheln. Jahr für Jahr bange ich, bis der etwas knorrige Baum austreibt.
Jetzt hat er seine Blüten wieder geöffnet und sie hängen wie weisse Taschentücher zwischen den herzförmigen Blättern. Oder es sind davonflatternde Tauben. Wunderschön, traumhaft und eigenartig. In der Mitte der Blüte ist ein luftiger, schwarzer Punkt. Die grünen Blätter sehen aus wie die Blätter des Lindenbaums.
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Pongo | 27. April 2010 - 16:11There's a couple of very cool things going on with this dance routine. First off, it's based on the principles of fluid dynamics—physical laws that predict the movement of liquids and gases.
Second, the dance you're watching was recorded live. That means all the nifty "70s Sesame Street"-style tracer effects on dancer Hope Goldman's body, and the visual elements tracked to her movements, weren't added in later. Instead, Goldman and visual artist/programmer Andrew Moffat used infrared lighting and a custom-modded, $40 webcam along with custom software running on the GPU.
Kommentar hinzufügenTrockenmauern in Zürich West
Gerda | 19. April 2010 - 16:48Unsere Nachbarn vis-à-vis über dem Fluss pflegen einen grossen Hanggarten. Der Garten geht bis an die Limmat. Ich kenne die unermüdliche Gärtnerin und den fleissigen Gärnter nicht persönlich. Wenn sie wieder von morgens bis abends draussen werkeln und im rudimentären Unterstand am Abend einen Apéro geniessen ist es Frühling, das ist sicher. Dieses Jahr hat der Gärtner mit Bollensteinen aus der Limmat noch eine zusätzliche kunst- volle Trockenmauer angelegt, der steile Garten wächst und wächst. Was pflanzen sie wohl da zusätzlich an? Gibt das einen Gemüsegarten?
Eine wunderschöne, interessante Aussicht über den Fluss, fast mitten in der Stadt.
Hydrolate
Gerda | 16. April 2010 - 8:31Hydrolate sind mit Wasser destillierte Auszüge von Pflanzen. Sie enthalten im Gegensatz zu den mit Alkohol destillierten Wässerchen wenig "Kopfnoten" der Pflanzen, sie bringen eher den "Bauch", das Krautige, das Innere der Pflanzen zum Tragen. Hydrolate sind sanft und haben eine heilende Wirkung. Sie sind geeignet für sehr empfindliche Haut. Sie sind flüchtig und fein.
Die St. Peter Apotheke hat eigene biologische Hydrolate herstellen lassen. Sie werden sorgfältig in sehr kleinen Mengen in traditionellen Kupferkesseln destilliert. Die Herkunft aller Pflanzen ist bekannt und sorgfältig ausgewählt. Die Bitter-Orangenblüten, zum Beispiel, stammen von einem der letzten Züchter aus Grasse, der noch alte Orangensorten pflegt. Die verfügbaren Mengen aller Pflanzen und Kräuter sind von den jährlichen Ernten abhängig. Der Lavendel ist Wildwuchs aus den Cevennen. Das Salbei-Hydrolat ist ein Cuvèe aus Wildwuchs vom sandigen Boden der Insel Cres und Pflanzen aus Bergkräutergärten.
http://www.stpeter-apotheke.com/
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Copy.Right.Now!
Pongo | 13. April 2010 - 15:08Das geltende Urheberrechtsregime reibt sich zunehmend an der digitalen Alltagswirklichkeit. Schon jetzt verweigern Millionen von Menschen – Tauschbörsennutzer, Software-Kopierer, Mashup-Artisten – der geltenden Rechtsordnung ihre Zustimmung. Ein Ende der "Copyright Wars" erfordert ein politisches und rechtstheoretisches Neudenken.
Zwei Antworten unter vielen anderen auf die verwerterzentrierte Haltung der Politik:
Der Dirigent und Konzeptmusiker Christian von Borries hält die Unterscheidung zwischen Original und Bearbeitung in der Musik für obsolet. Er bedient sich einer speziellen Software, die fremde Kompositionen in Partituren rückübersetzt und als Weiterbearbeitung aufführbar macht. So wurden in der documenta-Arbeit "Auf einmal & gleichzeitig. Eine Machbarkeitsstudie" unter anderem Versatzstücke von Prokofjew, Schostakowitsch, Pierre Boulez, John Adams und Kanye West verwurstet. Dieses musikalische Gangstertum, so Borries, sei als legitime Form der Aneignung tief in der Musikgeschichte verankert. Auch die Künstlerin Cornelia Sollfrank plädiert in ihrem Beitrag "anonymous-Warhol_flowers – Urheberrecht als Material und Gegenstand der Kunst" für einen "Diskurs der künstlerischen Störung von Originalitäts- und Autorschaftskonzepten". Was das konkret bedeutet, stellte Sollfrank in dem Ausstellungsprojekt "Legal Perspectives" unter Beweis. Dort münzte sie den juristischen Eiertanz um eine digitale Warhol-Appropriation einfach in einen Kommentar zur Urheberrechtsdebatte um.
Kommentar hinzufügenRund um den Bahnhof Hardbrugg
Gerda | 12. April 2010 - 9:55Ein unglaubliche Stimmung. Baustellen überall. Beton und Baugerüste ringsum, blinkende Krans hochoben. Auf einer Seite fahren die Züge ein und aus, die grossen Schriftzüge der SBB leuchten rot. Unter der bau-eingeschalten Hochstrasse rund um den Bahnhof gibt es Bar's, Take away's und Restaurant's mit einzigartiger Atmosphäre.
Wir - Ursula und ich - sassen am Donnerstagabend zwischen 10 und 11 Uhr alleine auf der Terrasse des Rosso's und fanden, es ist der stimmigste Ort in Zürich. In der Beiz Hochbetrieb, die Pizzaiola schmiss Teig um Teig auf ihre
Arbeitsfläche, rollte sie aus, beschmierte sie mit Köstlichkeiten und dann
ab in den Ofen mit ihnen.
Bloss eine bessere Fernbedienung?
Pongo | 6. April 2010 - 12:44Dem iPad, perfekt wie er ausschaut und sich anfühlt, fehlt die Kamera. Wer telefonieren will, muss weiterhin das iPhone mit sich herumschleppen. Allen Videos, die auf dem am weitesten verbreiteten Flash Format beruhen, verweigert sich der iPad. Der Bildschirm bleibt eingefroren, weil Apple die Technik nicht schätzt. Bücher aus dem iBooks Store, der im übrigen alles andere als gut sortiert ist, können auf keinem anderen Gerät gelesen werden, und wer es sich angewöhnt hat, gleichzeitig unterschiedliche Funktionen aufzurufen, muss vom Multitasking wieder zum Singletasking zurückkehren. Musik, Bücher und Videos, jegliche Software liefert ausschließlich und allein Apple. So will es Steve, und so geschieht es.
If you want to live in the creative universe where anyone with a cool idea can make it and give it to you to run on your hardware, the iPad isn't for you.
If you want to live in the fair world where you get to keep (or give away) the stuff you buy, the iPad isn't for you.
If you want to write code for a platform where the only thing that determines whether you're going to succeed with it is whether your audience loves it, the iPad isn't for you.
Kommentar hinzufügenFrohe Ostern!
Pongo | 31. März 2010 - 14:03„Wie erst jetzt bekannt wird, stammen fast alle Ostereier von unglücklichen Hasen in Legebatterien. Muttu nich essen! Hattu gehört?“
Loriot
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Gerda | 30. März 2010 - 8:361956 reiste der Architekt Dolf Schnebli ein Jahr auf dem Landweg von Venedig nach Indien. Er bewarb sich für das Reisestipendium von der Graduate School of Design der Harvard Universität und bekam es. Das Stipendium stellte die Bedingung, die Reise ausserhalb der USA und zur persönlichen Weiterbildung zu gebrauchen.
"Ich nenne meine schwarz-weiss Leica-Bilder, die als Kontaktabzüge etwa fünfzig Jahre in drei Skizzenbücher schlummerten, Fotoskizzen. Die Fotoskizzen sprechen für sich. Die kurzen Zeilen gehören zu meinen Erinnerungen."
Das Bilderbuch erzählt eine persönliche Reise mit einem genauen, konzentrierten Blick auf Land, Leute und Achitektur.
Dolf Schnebli, "Ein Jahr auf dem Landweg von Venedig nach Indien"










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