Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.
Jean-Luc Godard: "Film Socialisme"
Pongo | 21. Mai 2010 - 12:53"Film Socialisme" ist eine geschichtsphilosophische Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart. "Quo Vadis Europa?" ist die Leitfrage, das antike Griechenland, das Ägypten der Pharaonen, Odessa, Barcelona und Neapel - also das Mittelmeer als der Geburtsort von Demokratie und Menschenrechten - bilden die räumlichen Eckpunkte dieser Reise.
Godard montiert diverse vorgefundene Bilder - von alten Wochenschauen und Kinofilmen, über Fotos zu selbst gedrehten Dokumentstücken - mit inszenierten Szenen. Er montiert französische und englische, aber auch mal deutsche, russische, hebräische, arabische Tonspuren übereinander. Parallel dazu gibt es eine eine weitere Ebene - eine Untertitelspur, die Wortkombinationen montiert.
"Merveilleux" soll Claire Denis nach der Vorstellung in Cannes spontan gerufen haben.
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