Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

Jean-Luc Godard: "Film Socialisme"

"Film Socialisme" ist eine geschichtsphilosophische Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart. "Quo Vadis Europa?" ist die Leitfrage, das antike Griechenland, das Ägypten der Pharaonen, Odessa, Barcelona und Neapel - also das Mittelmeer als der Geburtsort von Demokratie und Menschenrechten - bilden die räumlichen Eckpunkte dieser Reise.

Godard montiert diverse vorgefundene Bilder - von alten Wochenschauen und Kinofilmen, über Fotos zu selbst gedrehten Dokumentstücken - mit inszenierten Szenen. Er montiert französische und englische, aber auch mal deutsche, russische, hebräische, arabische Tonspuren übereinander. Parallel dazu gibt es eine eine weitere Ebene - eine Untertitelspur, die Wortkombinationen montiert.

"Merveilleux" soll Claire Denis nach der Vorstellung in Cannes spontan gerufen haben.

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