Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.
koi-cha (濃茶)
Pongo | 22. November 2009 - 12:41Gestern Abend zelebrierte die Teemeisterin Ursula zum Abschluss eines feinen Essens bei unserer Nachbarin Esther, eine japanische Teezeremonie. Der Matcha war wunderbar aromatisch mit einem lieblichen, süsslichen Geschmack und die aus Japan heimgebrachten Süssigkeiten auf edlen Lack-Tellerchen, traumhaft gut.
Matcha stammt von Teesträuchern, die vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. So entsteht ein delikates, dunkelgrünes Blatt. Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und anschliessend in Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen. Berühmte Anbaugebiete sind Nishio und Uji bei Kyōto. Für rund 30 Gramm Matcha-Pulver, benötigen die traditionellen Granitsteinmühlen eine Stunde.
1 bis 2 Gramm des Pulvers werden in eine Matcha-Schale gegeben, mit heissem Wasser übergossen und mit dem Cha-sen schaumig geschlagen – je höher und fester der Schaum, umso besser ist der Tee gelungen. Ursula hat ihn perfekt hingekriegt und in eigenen, sehr schönen Chawan serviert.
Danke, liebe Nachbarinnen!
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koi-cha (濃茶)
der blogtitel ist falsch: 薄茶, usu-cha haben wir getrunken - also dünner tee, sagt ursula. sorry.