Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

Leben ohne iPhone?

Früher ratterte das Hirn mehr oder weniger unbewusst die Möglichkeiten der Umgebung durch, man erledigte hier und da was und stiess nebenbei sogar auf Überraschungen. Für die Bewältigung des Alltags wurde das Gedächtnis benötigt, der Orientierungssinn, Überblick, Eigeninitiative. Intuition, Erfahrung, Entscheidungskraft – all diese wundersamen Kräfte, die etwas mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hatten. Mit dem iPhone in der Hand wird das Leben als ferngesteuerter Roboter durchquert.

Andy Clark's Buch mit dem verheissungsvollen Titel Supersizing the Mind, beginnt mit den Sätzen: "Vor einem Monat habe ich mir ein iPhone gekauft. Es hat bereits einige der zentralen Funktionen meines Gehirns übernommen".

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