Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

Neue Klassenhygiene in Deutschland

Während sich die Unterschicht vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.

Dies ist 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus, komprimiert zusammengefasst und im Klartext, die Aussage von Gunnar Heinsohn. Sie stammt nicht von einem bösartigen Verwirrten, sondern von einem deutschen Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Und der Artikel erschien nicht in einem rechtsextremen Schmutzblatt, sondern in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32272/1.html

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